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Ein besonderer Tag von: Dome123
Hallo zusammen, ich will euch von einem ganz besonderen Tag in meinem noch jungen Jägerleben erzählen.Erst einmal kurz zu den Fakten Ich bin 22 und seit 2002 mit bestandener Jägerprüfung vom Treiber zum Jäger aufgestiegen.

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05.06.2007 - 00.00 - 
Nun zu meinem besonderen Tag.Es war Pfingstmontag 2007 und um 4 Uhr früh klingelte der Wecker.Ich stand auf machte mich fertig und ging aus der Haustür und stellte fest "So ein mist es ist dicker Nebel und Saukalt!"
Naja hilft alles nichts am Sofa kommt der Bock ja schließlich nicht vorbei.Also fuhr ich zum Haus meines Vaters, um ihn abzuholen da wir zusammen ins Revier fahren wollten.Mein Vater ist Pächter einer Hochwildwaldjagd im Weserbergland und gab mir einen Bock frei.Wir fuhren ins Revier, wo er mich an einer Wegkreuzung absetzte.Ich pirschte zu einer Neuanpflanzung und setzte mich dort auf einen Fichtenstamm.Die Zeit verging und der Nebel zog hinunter ins Tal.Ich schaute zur Uhr die zeigte 6.15 Uhr, ich dachte mir "Du rauchst noch eine und pirscht dann langsam zum verabredetem Treffpunkt."Ich schaute noch einmal durch das Fernglas als ich plötzlich auf etwa 150 Meter, in den unter mir liegenden Brennesseln, ein Stück Rehwild entdeckte.Ich merkte wie in mir das Jagdfieber aufstieg.Ich beobachtete es weiter, als es das Haupt hob, sah ich das ich es mit einem Jährlingsspießer zu tun hatte -ein ganz klarer Abschussbock!Ich machte meine Büchse, Mauser 98 Kaliber 8x57 IS fertig und wartete das er sich breit stellte.Er zog paralel zu mir Hangaufwärts, als er dann auf meiner Höhe auf etwa 80 Meter breit stand, lies ich fliegen.Der Bock lag im Feuer, den Schuss wie gelehrt bekommen, eine handbreit hinters Blatt. Vom ersten sehen bis zum Schuss war eine 3/4 Stunde vergangen.Die Bergung gestalltete sich nicht schwer, da es nur 20 Meter bis an den Weg waren.Mein Vater und ich freuten uns und nach einem gemütlichen Frühstück besuchte ich mit meiner Freundin ihren Vater, der ebnfalls Jäger ist, um ihm von meinem Jagdglück zu berichten.Dieser lud mich zu sich ins Revier, zum Abendansitz ein und gab mir einen Jährling, Jungfuchs oder ein männliches Stück Schwarzwild zum Abschuss frei.Um letzteres machte ich mir keine Gedanken, da ich es in 4 Jagdscheinjahren geschafft habe eine Sau zu strecken.Naja Abends gegen sechs Uhr fuhren wir zu ihm ins Revier (ebenfalls eine Waldjagd).Ich bestieg zusammen mit meiner Freundin eine offene Kanzel, wo wir bis kurz vor neun warten mussten, bis etwas passierte.Plötzlich hinter der Kanzel ein rascheln und leises Knacken -ein Fuchs näherte sich uns, aber kein Jungfuchs.Ich drehte mich wieder nach vorne um den Weg zu beobachten.Nach ein bis zwei Minuten drehte ich mich nochmals um und sah im Stangenholz hinter mir einen schwarzen Klumpen.Ich traute meinen Augen nicht, da stand ein Stück Schwarzwild.Ich konnte vor Aufregung das Glas kaum halten.Das Stück zog aus dem Stangenholz raus, in einen Buchenaltholzbestand.Nun konnte ich sehen, daß es sich um einen Überläuferkeiler von ca 40kg handelte.Ich holte einmal tief Luft nahm meine Büchse hoch, machte mich schussbereit.Allerdings spitz von hinten macht das wenig Sinn, also warten.Nach kurzer Zeit drehte er sich und stand auf ca 60 Meter breit.Da brach der Schuss.Ich konnte sehen wie er im Schuss vorne kurz runtersackte und dannach in Brombeeren verschwand."Erst eine Rauchen, dann abbaumen" so die Theorie, aber die Praxis sah mal wieder anders aus.Die Zigarette halb aufgeraucht, ging es zum Anschuss, doch hier war nichts zu finden. "Kein Schweiss, keine Borsten, keine Eingriffe, rein Garnichts".Mein erster Gedanke "Jetzt kommst du endlich einmal wieder auf ein Stück Schwarzwild zu Schuss und dann schießt du auch noch vorbei.Du Vollidiot!" Ich sagte zu meiner Freundin "Lass uns den Hund holen, das hat so keinen Sinn."Wir gingen zum Auto das etwa 200 Meter entfernt stand.Hierzu mussten wir untehalb des Anschusses lang.Als wir am Auto standen sah ich nocheinmal hangaufwärts, als meine Augen auf etwa 100 Meter entfernt, einen schwarzen Klumpen entdeckten.Sofort gings den Hang hinauf, wo der bereits verendete Keiler lag.Den Schuß wie bereits beim morgendlichen Bock, eine handbreit hinters Blatt und nun wusste ich auch warum ich keinen Schweiß am Anschuß hatte, die Kugel steckte auf der eigentlichen Ausschußseite in der Blattschaufel.
Dieses war für mich ein ganz besonderer Tag und wir ließen ihn in einer gemütlichen Bierrunde ausklingen.Ich hoffe nur, ich muss auf meine nächste Sau, nicht wieder so lange warten.

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