Liebe Jagdfreundinnen und -freunde,
der ein oder andere von Ihnen hat mich auf diesen Internetseiten als dichtenden Jäger kennengelernt, der nicht nur der grünen Passion, sondern auch dem schwarzen Humor verfallen ist. Viele von Ihnen haben mich gefragt, ob meine lyrischen Ergüsse auch in Buchform erhältlich wären, was ich bisher verneinen musste.
Jetzt ist es soweit, mein Ghostwriter hat endlich meine Werke zusammengetragen:
Bernhard Strohm "Der Sau auf den Versen" Lyrische Trophäen des Grafen von Ansitz
Erschienen im Kosmos Verlag Stuttgart Gebundene Ausgabe, 160 Seiten mit 7 Illustrationen ISBN 3-440-09328-X zum Preis von 19,90 €
Natürlich auch bestellbar in meiner nagelneuen Heim-Seite:
http://www.grafvonansitz.de
Dort erfahren Sie alles über meine Ahnen, das Buch und meine lyrischen Ergüsse. Ein Besuch würde mich freuen.
Dies erfüllt mich mit Stolz und Freude, die ich an dieser Stelle mit allen Liebhabern des gereimten Wortes teilen möchte. Auch wenn mein "Geisterschreiber" Herr Bernhard Strohm, die Lorbeeren als Autors einheimsen wird.
Natürlich werde ich auch weiterhin Gedichte in meinem Profil und im Forum niederschreiben, um unsere gemeinsame Liebe zur Natur und zum Waidwerk "auf die humorige Tanne zu heben" (Zitat meines Deutschlehrers Dr. Habermann, Gott hab Ihn seelig).
Möchten Sie über eine solche Veröffentlichung informiert werden, tragen Sie sich bitte in die Liste der befreundeten Mitglieder ein.
Der Wilderer
Der deutsche Wald ist dicht beschildert Gesetz und Ordnung herrschen hier damit nicht jeder kommt und wildert rücklings meuchelt fremdes Tier.
Doch neulich fand ein braver Pächter die Pelztierfalle gut versteckt er rief sogleich den Ordnungswächter damit der Frevel aufgedeckt.
Wem sollt’ man nun die Tat beweisen die Wilderei, die hier geschieht wer wem im Stillen und im Leisen das Fell über die Ohren zieht.
Wer löst den Balg vom Zobel-Weibchen worüber jeder Tierfreund weint damit ein Kürchner Nobel-Laibchen für reiche Gattinnen designt.
Wer kann´s dem Wilderer beweisen der Zufall spielte Kommissar denn der Besitz von Abzugseisen ist tief im Walde nicht ganz klar.
Der kalte Schnee bracht’ heiße Spuren und den Beamten der Justiz die Fußabdrücke schnell auf Touren er wittert Täter und Indiz.
Könnt es der Staatsmacht heut gelingen dass sie die frische Tat erwischt wenn dort nur leere Felle hingen wär´s kein Beweis vor dem Gericht.
Von weitem hört man die Verfluchung als man den Wilddieb übermannt und bei gezielter Hausdurchsuchung die Opfer seiner Fallen fand.
Da hing, was er des Nachts erbeutet im eignen Pelz noch am Kamin aus Faulheit nicht mal abgehäutet vom Fuchs bis hin zu Hermelin.
So überführt den Kriminellen was jeder Fahnder sonst so hasst ein Berg von ungelösten Fellen bracht unsern Unhold in den Knast.
Ihr Friedemann Hubertus Maria Graf von Ansitz |